Organisation der Abteilung FZQ

Auf die Vorbereitung und die Bewältigung von Ereignissen ausgerichtete Prozesse und vernetzte Strukturen bestimmen die Organisation der Abteilung FZQ. Ein leistungsorientiertes Miteinander ist die Basis dazu.

Die Abteilungsplanung und -steuerung wie auch die Umsetzung von Strategien wird von der Abteilungsleitung wahrgenommen. Sie ist prozessorientiert in verschiedene Bereiche und Aufgabengebiete gegliedert. Die Standorte und Stützpunkte der vernetzten Rettungsorganisation sind über die ganze Stadt verteilt. Der Hauptsitz der Abteilungsleitung befindet sich im Feuerwehrstützpunkt Forsthaus West.

Leitbild der Abteilung FZQ

Ausbildung und Zivilschutz

In der 18-monatigen Berufsfeuerwehrschule erlernen angehende Feuerwehrleute das abwechslungsreiche und vielseitige Feuerwehrhandwerk von der Pike auf und schliessen mit dem eidgenössischen Fachausweis ab. Weil die Einsatzbereitschaft ständig garantiert sein muss, werden Aus- und Weiterbildung von Berufs- und Milizfeuerwehr gross geschrieben.

Als wichtiger, starker Partner im Bevölkerungsschutz ist die Zivilschutzorganisation Bern plus (Gemeinden Bern, Bremgarten, Frauenkappelen, Zollikofen, Münchenbuchsee, Diemerswil, Deisswil und Wiggiswil) Teil der umfassenden Hilfeleistung im Ereignisfall. Die Führung der Organisation mit ihren fünf Fachgebieten Führungsunterstützung, Schutz und Betreuung, Kulturgüterschutz, Unterstützung und Logistik wird vom Bereich Ausbildung und Zivilschutz wahrgenommen.

Das Festlegen geeigneter Präventionsmassnahmen ist die Hauptaufgabe des vorbeugenden Brandschutzes: Die Spezialisten arbeiten eng mit der Gebäudeversicherung Bern zusammen. Sie erfüllen feuerpolizeiliche Aufgaben, sie beraten Interessierte und bieten verschiedenste Instruktionen oder Ausbildungen an.

Planung und Einsatz

Eine gut vorbereitete Interventionsplanung ermöglicht den Einsatzkräften Zeitgewinn, Sicherheit und Effizienz – nur wer auf alle denkbaren Ereignisse vorbereitet ist, kann einen Schaden erfolgreich minimieren. Die Mitarbeitenden der Einsatzplanung, des Alarmwesens und des Zeichnungsbüros analysieren Risikoobjekte auf Gefahren hin, bestimmen Anfahrtswege, halten nächstgelegene Wasserbezugsorte und schützende Sachwerte fest und erstellen daraus übersichtliche Einsatzpläne. Die Einsatzpläne verschaffen den Disponenten der Feuerwehreinsatzleitzentrale rasche Alarmierungswege und dem Einsatzleiter Übersicht über die feuerwehrtechnische Situation.

Die Feuerwehreinsätze stehen in der Verantwortung von Planung und Einsatz; dies in den Gemeinden Bern oder Bremgarten und Frauenkappelen, für welche die Stadt Bern die Feuerwehraufgaben übernommen hat, oder auf rund einem Drittel des Kantonsgebiets im Rahmen von Sonderstützpunktaufgaben.

Logistik und Infrastruktur

Der Bereich Logistik und Infrastruktur ist zuständig für die Evaluation, Beschaffung, Bewirtschaftung und den Unterhalt sämtlicher Immobilien, des Fahrzeugparks sowie des breit gefächerten Einsatzmaterials. Die Feuerwehrkaserne beherbergt 17 Werkstätten: Schreinerei, Malerei, Bau- und Autospenglerei, Schlosserei, Schmiede, Dreherei, Schneiderei, Sattlerei, Schuhmacherei, Schlauchwäscherei, Wäscherei, Elektro-, Funk-, Schlauch- und Autoreparaturwerkstätte sowie das regionale Atemschutzkompetenzzentrum. Die Arbeiten sind so organisiert, dass sie im Alarmfall jederzeit unterbrochen werden und die Werkstattmitarbeitenden unverzüglich ausrücken können.

Support

Personalgewinnung, -entwicklung und -administration sowie das Finanz- und Rechnungswesen sind die Kernkompetenzen des Bereichs Support. Wie für alle modernen Dienstleistungsunternehmen stehen wirtschaftliches und kundenorientiertes Verwaltungshandeln im Vordergrund. Die Arbeit der Mitarbeitenden erfolgt nach den Grundsätzen des Qualitätsmanagements mit einer hohen betriebswirtschaftlichen Kompetenz.

Katastrophenmanagement

Die Stadt Bern in ihrer Hauptstadtfunktion und die Region Bern als urbanes Zentrum mit einem grossen ländlichen Anteil weisen ein breites Spektrum an Gefährdungen auf. Die Gefährdungsanalyse ist die Grundlage des umfassenden Risikomanagements, in welchem Eventual- und Notfallplanungen auf ihre Tauglichkeit hin überprüft werden. Zusammen mit Spezialisten aus dem Regionalen Führungsorgan, öffentlichen und privaten Organisationen und den für Sicherheitsbelange verantwortlichen politischen Entscheidungsträgern kommt die Stabsstelle diesen Aufgaben nach.

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