Geschichte

Bild: Logo Sportclub BF
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Die unregelmässigen Arbeitszeiten der im 24-Stunden-Schichtdienst arbeitenden Berufsfeuerwehrleute bringt es mit sich, dass das Mitwirken in einem öffentlichen Verein arg beeinträchtigt oder gar unmöglich ist. Dies und ein Fussballturnier zwischen den Berufsfeuerwehren aus Basel, Zürich und Bern, im Jahr 1958, waren Anlass dafür, eine Sportgruppe bei der Berufsfeuerwehr Bern ins Leben zu rufen. In den folgenden 20 Jahren gedieh und funktionierte die Sportgruppe bestens, Fussball war nicht mehr die alleinige Sportart – die Handballer spielten inzwischen gar in der 1. Liga der regionalen Meisterschaft! – und schweizerisch gesellten sich nun auch die welschen Kollegen aus Genf und Lausanne dazu

Nachdem weitere Berufsfeuerwehren mitmischten, die Sieger der verschiedenen Sportarten inzwischen an Schweizer Meisterschaften der Berufsfeuerwehren auserkoren wurden, entschloss man sich am 28. Februar 1979 zur Gründung eines Sportclubs. An der von 34 Gründungsmitgliedern besuchten und vom Tagespräsidenten Peter Althaus geleiteten Gründungsversammlung wurden nach längerem Votieren und Taktieren die Statuten genehmigt und der erste Vorstand gewählt: Kurt Huber, Präsident; Ewald Eugster, Vizepräsident; Urs Gugger, Sekretär; Alfred Pauli Kassier; Otto Rüfenacht, Beisitzer.

An der 1. Hauptversammlung vom 30. November 1979 zählte der noch junge Verein bereits 142 Mitglieder und man mass sich schweizweit in nicht weniger als sechs Sportarten: Fussball, Eishockey, Schiessen, Ski alpin und nordisch, Radsport und für die ganz Gemütlichen im Fischen. Mit einem grossen Fussballturnier, an dem 24 Mannschaften teilnahmen, durfte der Sportclub am 5. Juni 1999 sein 20-jähriges Bestehen feiern. Eine äusserst erfolgreiche Ära, wie die Gewinne von mehreren Meistertiteln in den verschiedenen Sportarten und die mit Trophäen gefüllten Vitrinen in der Feuerwehrkaserne eindrücklich belegen.

Heute, im Jahr 2012, vereinigen sich im Sportclub insgesamt 149 Mitglieder (6 Ehren- 102 Aktiv-, 25 Passiv- und 16 Gönnermitglieder). Mit Fussball, Eishockey, Beach-Volleyball, Crosslauf, Ski alpin und nordisch, Radsport, Basketball, Unihockey, Schiessen und Fischen stehen nach wie vor zehn Sportarten im Trend. Mehr oder weniger alle schweizerischen Berufsfeuerwehren sind heute in irgendeiner Sportart an den Wett- kämpfen vertreten, die in der Regel jährlich durchgeführt und turnusgemäss immer von einer anderen Berufsfeuerwehr organisiert werden. Auch werden zunehmend internationale Sportanlässe für Berufsfeuerwehren in den verschiedensten Sparten angeboten und besucht.